CeBit 2003
 BITS & BYTES   Gablonzer Str. 4   76185 Karlsruhe   Fon 0721/22349   Fax 0721/22982
 
Das EDV Großereigniss CeBit öffnet vom 12.3. bis 19.3.2003 wieder in Hannover seine Tore für die interessierten Besucher. Die Deutsche Messe AG erwartet in diesem Jahr ca 600.000 Besucher auf den Ständen der knapp 6500 Aussteller. Die Erwartungen wurden nach den in 2002 enttäuschten Erwartungen stark zurückgeschraubt "The Show must go on" oder "Augen zu und durch" könnte das Motto in diesem Jahr lauten.

Was wird uns erwarten, was können wir erwarten was wird uns überraschen ? Nach einem Jahr voller Jammern stöhnen und vieler Insolvenzen zittert die ganze EDV Branche der CeBit entgegen in der Hoffung dort neue wichtige Impulse für das Jahr 2003 zu erhalten. Wir möchten sie wie jedes Jahr, kurz und prägnat über die aus unserer Sicht interessantesten Themen Informieren. Gerne stehen wir ihnen aber noch für weitere Fragen rund um die Welt der EDV und im speziellen zur CeBit 2003 zur Verfügung. Frei nach dem Motto "Fragen kostet ja nichts" stehen wir Ihnen gerne Rede und Antwort.

Ihr BITS & BYTES Team
Themenübersicht 2003
1. Microsoft Office 11
2. Bluetooth und DSL
3. 54 M/Bit W-LAN Verbindungen
4. Mobile Computing
5. Farblaser lösen Tintenstrahldrucker ab
6. Beamer und Projektoren
7. Digitalkameras
8. Arbeitsplatzoptimierung - Low Noise
 1. Microsoft Office 11
DVD Writer
Microsoft veröffentlicht erste Betaversion von “Office 11”
Die neue Version von Microsoft Office 11 verbindet Personen, Informationen und Geschäftsprozesse.
Microsoft hat heute die erste Betaversion der nächsten Version von Microsoft Office angekündigt. Das neue Produkt trägt den Codenamen „Office 11“ und wird voraussichtlich Mitte nächsten Jahres auf den Markt kommen. Die Einführung von „Office 11“ ist ein entscheidender Schritt in der Vision von Microsoft, die Produktivität bei der Verarbeitung und Nutzung von Informationen zu erhöhen. Die Einbindung neuer Technologien schafft die Voraussetzung dafür, dass „Information Worker“ schnell und problemlos auf Unternehmensdaten zugreifen können. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit innerhalb eines Unternehmens sowie die Integration von Geschäftsprozessen verbessert. Dies führt zu einer Effizienzsteigerung über das gesamte Unternehmen hinweg.
Integration von Geschäftsprozessen Unternehmen sämtlicher Größenordnungen sehen sich bei der Verwaltung ihrer Daten mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Informationen sind oft in verschiedenen Formaten an den unterschiedlichsten Stellen im Unternehmen gespeichert, beispielsweise in Customer-Relationship-Datenbanken und Buchhaltungssystemen. Dies erschwert das Arbeiten mit diesen Daten erheblich: Wenn Mitarbeiter immer wieder dieselben Informationen suchen, verarbeiten und analysieren müssen, trägt dies nicht zu einer effizienten Abwicklung von Geschäftsvorgängen bei. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass bei bei der Vielzahl von Arbeitsschritten Fehler auftreten können. Mit „Office 11“ werden die Nutzung und die Integration von Daten erheblich vereinfacht. Dafür sorgt die umfassende Unterstützung der Standard-basierenden Extensible Markup Language (XML), mit der unterschiedlichste Datenformate auch über heterogene Systeme, Plattformen und Anwendungen hinweg ausgetauscht werden können. Auf diese Weise können Information Worker problemlos auf die benötigten Daten zugreifen und die Informationen in die gewohnte Office-Umgebung einbinden. Davon profitieren Kunden, Partner und Kollegen gleichermaßen. Mithilfe von XML wird es in „Office 11“ möglich sein, so genannte „Smart Documents“ zu entwickeln. Über Smart Documents kann der Information Worker auf Inhalte zugreifen, die er für das Dokument benötigt, das er gerade bearbeitet. Ein Mitarbeiter, der beispielsweise seine Spesenabrechnung erstellt, braucht Informationen aus verschiedenen Quellen, wie online verfügbare Kreditkarten- oder Handy-Rechnungen, aber auch Hinweise bezüglich interner Spesenregelungen. Smart Documents stellen alle diese Informationen zur Verfügung, ohne dass der Mitarbeiter die Office-Anwendung verlassen muss. Die Informationen können dann direkt in das Backend-System des Unternehmens weitergeleitet werden, wodurch sich der Vorgang nochmals deutlich verkürzt.
Verbindung von Mitarbeitern Teamwork ist in jedem Unternehmen ein wichtiges Thema. Durch die Einbindung der Microsoft SharePoint TeamServices unterstützt „Office 11“ die erfolgreiche Zusammenarbeit innerhalb eines Unternehmens. Hierbei handelt es sich um eine Lösung, die die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten und die Kommunikation über Web-Technologien ermöglicht. Die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten erfolgt unter anderem im Document Workspace, der in den Aufgabenbereich der Office-Dokumente integriert ist und den Information Worker informiert, sobald eine Änderung vorgenommen wurde. Die Kommunikation mit den anderen Kollegen erfolgt über den Windows Messenger. Über den Document Workspace gelangt man zu einer SharePoint Team Services Website, auf der man auf gemeinsame Aufgabenlisten, Kalender, Diskussionsforen und neue Meeting Workspaces zugreifen kann. Information Worker müssen sich auf diese Weise nicht länger mit komplexen Kommunikationstechnologien auseinandersetzen, sondern können sich auf ihre tatsächlichen Aufgaben konzentrieren.
Zusammenführung und Verwaltung von Informationen E-Mail ist heute in den meisten Unternehmen das bevorzugte Kommunikationstool. Die Handhabung des zunehmend größeren Informationsflusses ist jedoch mit einigen Herausforderungen verknüpft. Mit „Office 11“ wird Microsoft Outlook so optimiert, dass auch große Datenmengen auf dem Desktop besser verwaltet werden können. E-Mails lassen sich zudem effizienter lesen, priorisieren, archivieren und nachverfolgen. Da Information Worker nicht immer online sind oder an ihrem Arbeitsplatz im Büro arbeiten, wird die mobile Nutzung von Microsoft Outlook weiter verbessert, vor allem im Hinblick auf die Vielfalt von Netzwerken und Datenverbindungen. Durch das Caching des E-Mail-Systems und intelligente Verbindungseinstellungen sind mobile Mitarbeiter in der Lage, ihre E-Mails schneller abzurufen oder nur mit kurzen Unterbrechungen zwischen verschiedenen Datenverbindungen zu wechseln.

„Office 11“ wird voraussichtlich ab Mitte nächsten Jahres verfügbar sein. Die Preise stehen zum heutigen Zeitpunkt noch nicht fest.
 2. Bluetooth und DSL

3 in 1 – erstmals DSL, ISDN und Bluetooth vereint
Mit dem neuen BlueFRITZ! AP-X DSL kombiniert AVM erstmals die Technologien DSL, ISDN und Bluetooth in einem Gerät. Durch die Integration einer DSL- und einer ISDN-Karte kann der Bluetooth-Access Point direkt mit dem DSL- und ISDN-Netz verbunden werden. Damit steht die gesamte Kommunikation kabellos zur Verfügung. Zusätzlich bietet der neue BlueFRITZ!-Access Point Anschlussmöglichkeiten für einen PC über den USB-Anschluss und für zwei analoge Endgeräte wie Fax oder Telefon. Über das Netzwerk-Profil PAN vernetzt BlueFRITZ! bis zu sieben PCs drahtlos, und das 100 Meter weit. Alle PCs haben Zugang zu DSL und ISDN. BlueFRITZ! DVD Writer
Wireless DSL über Bluetooth
Mit Wireless DSL über Bluetooth wird der Komfort einer kabellosen Verbindung mit der Schnelligkeit eines DSL-Internet-Zugangs kombiniert. Bluetooth bietet mit einer Reichweite von 100 Metern, integrierter Datenverschlüsselung mit 128 Bit und einer verfügbaren Übertragungsrate von 723 kBit/s beste Voraussetzungen für schnellen Surfgenuss über T-DSL mit 768 kBit/s. Im Bluetooth-Netzwerk werden die DSL-Daten über das standardisierte Netzwerk-Profil PAN übertragen. So ist der Einsatz des Kompressionsverfahrens IPComp möglich, das die Bluetooth-Übertragung auf über 1 Mbit/s erhöht. Im Unterschied zu anderen Funktechnologien verfügt Bluetooth über erheblich geringere Gerätekosten, geringeren Stromverbrauch, robusteren Funkbetrieb und einfachere Bedienung. Ideale Ergänzung zum neuen BlueFRITZ! Access Point ist BlueFRITZ! USB, weltweit einer der kleinsten Bluetooth-Klienten. 12 Gramm leicht und daumengroß ist BlueFRITZ! USB für DSL- und ISDN-Übertragung ebenso ausgelegt wie für kabellose Netzwerke oder andere Bluetooth-Anwendungen.
ISDN komplett über Bluetooth – Anschluss für Telefon und Fax
Unabhängig vom DSL-Zugang ermöglicht der BlueFRITZ! AP-X DSL die kabellose ISDN-Kommunikation mit dem ISDN-Profil CIP. So sind 1- und 2-Kanal-Internet-Zugang mit Datenkompression, Farbfax-Übertragung, 2-Kanal-Videotelefonie mit H.320 oder Festnetz-SMS-Versand auch über Bluetooth im Einsatz. Mit dem ISDN-Profil CIP stehen sämtliche ISDN-Verfahren und Leistungsmerkmale, etwa die D- und B-Kanal-Protokolle, über Bluetooth zur Verfügung. So können Anwender mit der Software FRITZ! beispielsweise Anrufbeantworter, PC-Fax oder SMS im Festnetz wie gewohnt einsetzen. An den im Access Point integrierten Nebenstellen können analoge Endgeräte wie Telefon und Fax angeschlossen werden. So deckt BlueFRITZ! AP-X DSL alle Kommunikationsmöglichkeiten mit einem Gerät ab.
Netzwerk-Profil PAN verbindet PCs über Bluetooth
Mit dem Netzwerk-Profil PAN erlaubt AVM eine vollständige TCP/IP-Vernetzung von PCs via Bluetooth. TCP/IP ist das Standard-Protokoll zur Datenübertragung im Internet sowie in fast allen netzwerkfähigen Betriebssystemen, wie z.B. Windows. Daher stehen mit Hilfe von TCP/IP eine Vielzahl von Anwendungen zur Verfügung. Bis zu sieben PCs können über das Bluetooth-Profil PAN ein Netzwerk bilden. Ein weiterer PC kann per USB mit dem Access Point verbunden werden und damit an dem drahtlosen Netzwerk teilnehmen. Alle PCs im Netzwerk haben Zugriff auf Ressourcen wie Scanner und Drucker. BlueFRITZ! funkt in der effizienten Bluetooth-Leistungsklasse 1 und damit mindestens 100 Meter weit bei Sichtverbindung.
Mit Bluetooth eine Vielzahl von Anwendungen kabellos
Die von AVM-Produkten unterstützten Bluetooth-Profile ermöglichen dem Anwender eine Vielzahl von kabellosen Anwendungen: So sorgt das ISDN-Profil CIP für die Einwahl ins ISDN, während das Netzwerk-Profil PAN mehrere Bluetooth-Geräte miteinander verbindet. Zudem steht über PAN die kabellose Verbindung mit dem DSL-Anschluss zur Verfügung. Bei der gemeinsamen Nutzung der DSL-Leitung kann der Anwender entscheiden, ob alle PCs auf einen Zugang (Account) surfen oder individuelle Accounts eingesetzt werden. So ist auch der Zugang beispielsweise über die T-Online-, AOL- bzw. 1&1-Software wie gewohnt möglich. Bluetooth-Geräte, die das PAN-Profil noch nicht unterstützen, wie einzelne Organizer oder Handhelds, können sich über das Modem-Profil DUN mit DSL-Geschwindigkeit ins Internet einwählen.

AP-X DSL ist erstmals auf der CeBIT im Einsatz und voraussichtlich ab dem dritten Quartal 2003 erhältlich.
 3. 54 M/Bit W-LAN Verbindungen
54 M/Bit W-LAN
54Mbit Wireless - Übertragungspower für gezielte Anwendungen
Der Vorteil der 54Mbit Datenübertragung liegt in der Höhe der zur Verfügung stehenden Bandbreite. Der zugrunde liegende Standard IEEE.802.11a stellt im Vergleich zu 11Mbit eine bis zu 5mal höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit zur Verfügung. Mehr Geschwindigkeit bedeutet höhere Leistung und schafft damit die Möglichkeit besonders große Datenmengen schnell und zuverlässig zu versenden. Hier steht also weniger die Reichweite als die Bandbreite im Vordergrund.
Somit sind die D-Link Wireless AirPro Geräte überall dort optimal eingesetzt, wo über kurze Strecken umfangreiche Datenmengen flexibel ohne Kabel versendet werden.
In Konferenzräumen können die Teilnehmer während eines Meeting ihre Argumentationen durch Versendung von Charts und Präsentationen visuell untermauern. Ein Meeting oder eine Präsentation kann so zu einem produktiven Workshop werden, der durch den direkten Datenaustausch unterstützt und optimiert wird.
Auch zur Ausstattung von Schulungsräumen ist AirPro die optimale Basis. Hier ist die 54Mbit PCI Karte zum Einbau in einen Desktop PC das optimale Produkt. Mit ihrer Hilfe lassen sich die einzelnen Schulungsarbeitsplätze Wireless mit einem Schulungsserver verbinden. Während des praktischen Unterrichtes besteht somit genügend Bandbreite, um den Zugriff auf relevante Daten zu ermöglichen. Eine ideale Basis für interaktiven Unterricht.

Kompatibilität ist ein wichtiges Argument bei der Auswahl der Produkte, denn sie ist die Grundlage für Flexibilität. Eine Wireless Lösung, die auf einem Standard basiert der nicht mit anderen festgelegten Standards kommunizieren kann, verliert an Effektivität. Das Aufbauen von sogenannten "ad hoc" Netzwerken zum schnellen flexiblen Datenaustausch ist dann oft nicht möglich, weil der Gegenüber einen anderen Wireless LAN Standard nutzt.
D-Link AirPro Geräte verfügen über eine Dual-Band Funktion und sind damit 100% abwärtskompatibel zum 11Mbit (IEEE802.11b) Standard. Der AirPro Access Point kann noch mehr; er kommuniziert ohne Probleme auch mit 22Mbit Geräten (IEEE802.11b+).

Sicherheit bieten die AirPro Produkte durch ihre dynamische Verschlüsselung mit bis zu 152Bit Die Dynamisch Verschlüsselung bietet im Vergleich zur herkömmlichen einen höheren Sicherheitsstandard da in unregelmäßigen Abständen der Code geändert und so das ein Entschlüsseln erheblich erschwert wird. Die Wahl eines höheren Verschlüsselungsgrades geht immer auf Kosten Bandbreite, eine Eigenschaft die in der Wireless Technologie allgemein verankert ist. Grund dafür ist, dass mit Erhöhung der Verschlüsselung mehr Bandbreite benötigt wird; je weniger Bandbreite von Beginn an zur Verfügung steht, desto stärker wirken sich hoch gewählte Sicherheitsstandards auf den Datentransfer aus.
 4. Mobile Computing
Mobile Lösungen
Um die Highlights der Mobile-Computing-Branche zu sehen, brauchen CeBIT-Besucher gutes Schuhwerk oder besser noch ein Kickboard, denn die PDA-, Smartphone- und Peripheriehersteller verteilen sich über das gesamte Gelände. Um sich vorher eine Route standesgemäß zusammenzustellen, kann man bereits jetzt den Hallenplan und die Ausstellerliste in seinen PDA laden. Noch Ende Februar fand man diesen nur bei www.palmtoppublishing.com/cebit2001, bevor ihn auch die offizielle CeBIT-Site im März anbieten will. Bislang gab es den Messeführer nur für Palm OS, in diesem Jahr können ihn zum ersten Mal auch Pocket-PC-Besitzer laden. Auch dies ist ein Beleg dafür, dass neben Palm-OS-PDAs die mit Windows CE betriebenen Pocket PCs an Einfluss gewinnen.
 5. Farblaser lösen Tintenstrahldrucker ab

Farblaserdruck für kleines Geld
Der magicolor® 2300W ist der erste heimoptimierte GDI-Farblaserdrucker, der für jeden Haushalt und kleine Unternehmen mit kostengünstigem Qualitätsdruck eine hervorragende Alternative zum Tintenstrahldruck bietet.

Farblaser anstatt Tintenstrahl Auf kleinstem Raum
Ein ansprechendes Design bei kleinster Stellfläche und fortschrittlichster Technologie: Der Einsatz von Polymer-Toner, "BlackOnly", konfigurierbaren Papiergrößen bis A4/Letter und die verbesserte automatische Farbkalibration (eAIDC) sind selbstverständlich für den magicolor® 2300W.

Einfach gespart
Der magicolor® 2300W macht sich innerhalb kürzester Zeit bezahlt. Die niedrigen Seitenkosten und der sensationell günstige Einstiegspreis des magicolor® 2300W in Kombination mit herausragenden Druckergebnissen von brillanter Farbigkeit bieten Ihnen eine wirkliche Alternative zum Tintenstrahldruck.
 6. Beamer und Projektoren
Beamer
Beamer und Projektoren
Philips präsentierte zukünftige Applikationen mit Polymer OLEDs und ePaper. Bildschirme mit sogenannter elektronischer Tinte gehören dank ihrer vergleichsweise simplen Fertigung neben OLEDs zu den Hoffnungsträgern der Display-Branche. Die Serienproduktion großflächiger OLED gestaltet sich da deutlich schwieriger: Die organischen lichtemittierenden Substanzen reagieren extrem empfindlich auf Feuchtigkeit, ihre begrenzte Lebensdauer zeigt ebenfalls Probleme auf.

Nicht ganz so innovativ, dafür aber massentauglich sind die unzähligen Flüssigkristalldisplays auf den Ständen der Monitorhersteller. Hier dürften vor allem Riesenschirme mit Diagonalen von 30 Zoll und mehr die Blicke auf sich ziehen. Eye-Q, Iiyama, NEC-Mitsubishi, Samsung,... zeigen serienreife 40 Zoll Displays.

Iiyama und andere machen aus ihren LC-Displays mit TV-Tuner-Boxen multimediataugliche TVs. Mit einem integrierten Cardreader wird der Monitor zum digitalen Fotorahmen. Sony erreicht dies mit einem Memory Stick-Slot im 30-zölligen LCD-TV. Flachbildschirme für den Business-Bereich trumpfen mit umfangreichen Farbkorrekturmöglichkeiten, USB-Hub und doppelt ausgelegten Signaleingängen auf. An Mobilisten richten sich Hersteller wie Viewsonic und Philips: Ihre Smart Displays kann man als drahtloses Touch-Terminal zur Fernsteuerung des heimischen PCs nutzen.

Realistisches Feeling versprechen Displays mit dreidimensionaler Darstellung. In den 3D-LCDs von Sharp und Dimension Technology (DTI) erzeugt ein zusätzliches LCD-Panel die Parallaxe-Barriere, durch die jedes Auge den passenden Bildanteil sieht. Etwas aufwendiger ist die dreidimensionale Abbildung auf den Displays der Firma SeeReal Technology, denen der 4D-Vision und den LCDs des Fraunhofer Heinrich Hertz Instituts. Dank Eye-Tracker darf man sich hier vor dem Display bewegen und die Objekte vor dem Schirm bewegen.
 7. Digitalkameras

CeBIT-Feuertaufe für HP-Photosmart-Modelle 935 und 735
Zwei neue 5-Megapixel- und 3-Megapixel-Kameras können dieses Jahr die Messebesucher auf dem Stand von Hewlett-Packard als Messe-Neuheit sehen. Die Photosmart 935 und die Photosmart 735 verfügen beide über ein 3-fach-Zoom und sind selbstverständlich mit HPs Instant Share-Konzept kompatibel. Mit der neuen Photosmart 935 steigt HP in die 5-Megapixel-Klasse ein. Die 97 x 67 x 45 mm kleine Kamera mit 1,5"-LCD-Farbbildschirm fängt ihre Bilder mit einem optischen 3-fach-Zoom (entspr. 37-111 mm/F2,6-4,8 bei KB) ein, bevor das Bild vom Bildwandler in maximal 2.608 x 1.952 kleine Bildpunkte aufgelöst und als JPEG-Bilddatei auf einer SecureDigital-Wechselspeicherkarte gespeichert wird (eine 32 MByte-Karte gehört zum Lieferumfang). Digitalkamera Je nachdem, ob man die USB-Direktverbindung zu einem kompatiblen HP-Tintenstrahldrucker, die USB-Verbindung zum Computer (PC/Mac) oder die optional erhältliche Docking Station benutzt, wird das Bild entweder ausgedruckt, auf den Rechner geladen oder zum Beispiel via E-Mail auf die Datenautobahn geschickt. Dabei hilft die Instant Share-Technologie von HP, bei der man bereits per Knopfdruck an der Kamera festlegen kann, welchen Weg das Bild nimmt. Neben Fotos kann die Photosmart 935 auch Videosequenzen mit Ton aufnehmen; neben dieser Fähigkeit bietet die Photosmart 935 u. a. auch Ausstattungsmerkmale wie die Unterstützung von EXIF 2.2, die automatische Scharfstellung, die Einstellung der Empfindlichkeit (ISO 100, 200 und 400), die Einstellung der Blende (alternativ zur Programmautomatik) oder die Wahl eines Motivprogrammes (Porträt, Landschaft, Sport/Action). Ein Makro-Modus (Mindestabstand zum Motiv: 14 cm), die Stromversorgung über zwei handelsübliche AA/Mignon-Zellen (Batterien oder Akkus), der Weißabgleich über Automatik oder Voreinstellung sowie der kleine eingebaute Multifunktionsblitz (mit Rot-Augen-Korrektur und Langzeitsynchronisationsfunktion) sind nur einige der Stichpunkte zur HP Photosmart 935. Rund 600 EUR hat HP als Preis für die Photosmart 935 vorgesehen; Markteinführung soll im Mai sein.
 8. Arbeitsplatzoptimierung - Low Noises
Leise PC Systeme
Der leise Business-PC
Der MAXDATA Silent PC setzt neue Maßstäbe im Hinblick auf Ergonomie im Bereich der Lautstärke am Arbeitsplatz. Möglich macht das ein speziell für diese Geräte entwickeltes Belüftungskonzept, das die Lautstärke im Betrieb auf 28 Dezibel, im Stand-by Modus sogar auf nur 22 Dezibel deutlich verringert. Ein Vergleich: Ein Standard PC weist einen Geräusch- pegel von 32 Dezibel auf. Da allein 3 Dezibel eine Lautstärkehalbierung ausmachen, wirken sich diese Differenzen erheblich auf den Geräuschpegel im Büro aus. Die Verwendung von DDR-SDRAM verdoppelt die Ge- schwindigkeit auf dem Datenbus, zwei Front-USB und Front-Audio* Anschlüsse lassen den einfachen Anschluss von Peripheriegeräten zu.
Der Gang auf leisen Sohlen wird durch spezielle Komponenten zur Schalldämmung und -vermeidung erreicht. Der Katalog der technischen Maßnahmen zur Geräuschreduzierung bezieht sich dabei auf das Gehäuse, das Netzteil, die Festplatte und den CPU-Lüfter. So ist das Case mit Schalldämmmatten aus Schaummaterial ausgekleidet, um Schallreflexionen innerhalb des Systems zu absorbieren. Im Netzteil läuft ein ölgelagerter Lüfter mit speziell im Hinblick auf Geräuscharmut konstruiertem Lüfterrad.
Der CPU-Kühler von Pabst, einem der führenden Hersteller besonders leiser und wirkungsvoller Lüftersysteme, ist ebenfalls auf geringe Geräuscherzeugung ausgelegt. Als Festplatte schließlich kommt ein spezielles, äußerst leises Modell von Fujitsu zum Einsatz, das eigens für ein geringes Laufgeräusch konstruiert wurde.

Als Anbieter von EDV-Zubehör haben wir diverse Komponenten zusammen gestellt,mit der Sie die Lärmbelästigung durch ihren Rechner reduzieren können. Diese so genannten Low-Noise-Komponenten umfassen:

- leise Festplatten
- Chipsatz-Kühler
- komplett gedämmte Gehäuse
- leise Netzteile
- geräuschlose Lüfter
- Vibrationsstopper für Lüfter
- Dämmmatten für PC-Gehäuse
- elektronische Lüftersteuerungsgeräte



Leiser = schneller?
Ein Grund für die Einkäufer, auf leise PCs Wert zu legen, ist die Tatsache, daß die Steigerung der Arbeitsleistung durch Lärmminderung meßbar ist. Während zum Beispiel eine Senkung des Lärmpegels beim Maschineschreiben im Büro um 10 dB(A) zwar nur eine Durchsatzsteigerung (Schreibmenge pro Zeit) um 12 % verursacht, verringert sich die Fehlerrate (Qualität des Geschriebenen) bei 6 dB(A) leiserer Umgebung schon um 29 %. Die Fehlerrate bei Computerarbeit reduziert sich hierbei sogar um 52 %, was direkt mit der höheren Komplexität der Anforderung zusammenhängt: In den letzten Jahren ist durch PC-Arbeit eine zunehmende Reintegration von Tätigkeiten zu beobachten, die früher arbeitsteilig erledigt wurden. Folge ist, daß mehr Informationen im Gedächtnis gehalten werden müssen, daß mehr geistige Operationen ausgeführt werden, daß verstärkte Anforderungen an die kontinuierliche Konzentration und Aufmerksamkeit gestellt werden und daß die Verantwortung steigt, weil eigene Fehler größere Auswirkungen haben können. Dies alles sind Streßfaktoren, die zu einer erhöhten Empfindlichkeit gegen Umgebungsgeräusche führen. Fehlerhafte Entscheidungen bei Sachbearbeitungstätigkeiten (Prozentangaben) nehmen auf weniger als die Hälfte ab, wenn Ruhe am Arbeitsplatz herrscht.




Zum Seitenanfang

disclaimer - hier klicken